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Die Verbindung von Reitunterricht und Therapie

Therapie Manzano

Schon seit längerer Zeit beobachte ich in meiner Unterrichtstätigkeit, dass das Thema Gesundheit des Pferdes in all seinen Facetten einen immer wichtigeren Platz einnimmt. So erlebe ich es oft, dass Probleme beim Reiten oder in der Bodenarbeit nicht nur von einem Trainingsstandpunkt angesehen und analysiert werden dürfen sondern die gesundheitlichen Aspekte neben vielen anderen (wie z.B. Haltungsbedingungen etc.) miteinbezogen werden müssen. Fast jedes Pferd bekommt heute regelmässig Besuch von einem Therapeuten und dessen Inputs sollten unbedingt in die Reit- und Bodenarbeit einfliessen.

Wir wissen heute gottseidank viel über den Zusammenhang von Gesundheit und Reiten, wir kennen z.B. den Einfluss von Magengeschwüren auf die Biomechanik der Vorhand oder von Stoffwechselproblemen auf die Hinterhandaktivität beim Pferd. Das Feld ist weit und es ist ein Wissensdschungel der die ReiterInnen und PferdebesitzerInnen oft überfordert. Herauszufinden wieso das Pferd beim Angaloppiern den Kopf schüttelt, ob dies nun ein osteopathisches Problem ist oder vielleicht einfach ein zu starker Zug am Zügel das Pferd stört, ist für den Reiter oft schwierig. Oder läuft es jetzt beim Aufsteigen davon weil es nicht gut erzogen ist, der Sattel nicht passt, Rückenprobleme da sind oder es einfach abgelenkt war?

In meinem Reitunterricht ist es mir sehr wichtig ganzheitlich zu arbeiten, sprich bei allen Problemen mit denen der Kunde zu mir kommt oder auch einfach bei der unproblematischen Weiterbildung von Pferd und Reiter alle Aspekte miteinzubeziehen. Aus meiner Sicht wird es auch immer wichtiger, dass die verschiedenen Fachspezialisten wie Tierärzte, Therapeuten, Schmiede, Hufpfleger und Reitlehrer/Trainer zusammenarbeiten. So können wir zum Wohle des Pferdes viel bewirken und ich schätze meine Zusammenarbeit mit unterschiedlichen, sehr kompetenten Fachspezialisten sehr. Wir konnten schon wahre Wunder vollbringen:-).

Aus all diesen Gründen habe ich mich entschieden, im Bereich Therapie eine ausführliche Ausbildung zu absolvieren und habe im Oktober 2014 mit einer zweijährigen, berufsbegleitenden Ausbildung zur Pferdephysio und-osteopathin begonnen. Ich habe bewusst eine Ausbilung gewählt, die eine breite Palette an Therapieformen anbietet und diese nicht nur oberflächlich, sondern sehr detailliert lehrt. Wenn schon denn schon :-)). Es macht mir grossen Spass an der Uni in Stuttgart wieder regelmässig die Schulbank zu drücken und nach jedem Lehrgang komme ich mit vielen Ideen für meine tägliche Arbeit nach Hause und natürlich mit vielen Skripten die gelernt werden müssen!

 Ich hoffe, dass ich mit dieser Ausbildung meinen KundInnen und ihren Pferden noch besser zur Seite stehen kann und auch helfen, die oft klaffende Lücke zwischen den verschiedenen Spezialisten zu schliessen. 

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